10000km Dauertest Haibike Sduro Hardseven SL

Haibike Sduro Hardseven SL
Tacho 10000km

Nach 2 1/2 Jahren und 10000km bin ich immer noch begeistert. Auch jetzt schaffe ich mit dem Akku 1000 Höhenmeter im Power-Modus oder 60-70 km bei hügeligem Gelände.

Was sich im Urlaub sehr bewährt hat, ist der Reserve-Akku im Rucksack. Damit kann ich die Steigungen immer in der höchsten Leistungsstufe hochfahren und muss kaum auf die Restreichweite achten. Das macht richtig Spaß.

Mein Tipp: Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, sollte lieber in einen 2. Akku investieren und eine günstigere Ausstattungsvariante wählen.

Durch die größere Beanspruchung, sind die Bremsen einem hohen Verschleiß ausgesetzt und sollten immer voll funktionsfähig sein. Wer einmal 1000 Höhenmeter nur mit Hinterradbremse herunter geschlichen ist, der weiß wie gefährlich das ist. Besonders wichtig: Regelmäßig die Bremsen überprüfen und warten lassen.

Die Kette wird auch stark beansprucht und verlängert sich. Dann kann sie gelegentlich überspringen - was unangenehm ist. Die Kette sollte auch regelmäßig kontrolliert und rechtzeitig erneuert werden.

Auch wenn das Pedelec gegen das Eindringen von Wasser gut geschützt ist, sollte man es nicht unnötig längere Zeit im Regen stehen lassen. Nach mehreren Tagen im Dauerregen auf dem Fahrradträger am Auto, gab es die erste ernsthafte Störung. Ich habe dann das Rad trocknen lassen und dann war die Störung behoben.

Wichtig: Bei Transport des Pedelecs auf dem Auto und Regenwetter werde ich in Zukunft den Motor mit einer Plastikhülle schützen damit nicht Feuchtigkeit eindringen kann.

Was ich am Yamaha-Motor schätze, sind die geringe Geräuschentwicklung und die kraftvolle Unterstützung nach kleiner Pedalbewegung. Dies vereinfacht das Anfahren am Berg auch wenn man noch einen zu großen Gang eingelegt hat. Man muß sich aber immer bewußt sein, dass der Motorschub bei starkem Lenkeinschlag im Anfahren auch gefährlich sein kann.

Ansonsten waren nur die üblichen Verschleißteile (Reifen, Zahnkranz, Kettenblatt, Bremsbeläge und Bremsscheiben) zu erneuern.

Mit einem Gewicht von nur 3,5 kg (ohne Antriebsritzel) ist der Yamaha Antrieb besonders kompakt und leicht, das Pedelec wiegt inklusive Akku 21kg. Der Akku ist harmonisch in den Rahmen integriert und ist mit einem Gewicht von nur 2,9 kg ein echtes Leichtgewicht.

Übrigens, was ich nie verstehe ist, warum der Hersteller in der Serienausstattung auf eine Fahrradklingel verzichtet. Das ist nicht nur bei Pedelecs unbedingt notwendig.

Thule Dachträger
Auf dem Ritten in  Südtirol
Heiße Bremsen